Bewegung

Ausreichende Bewegung ist auf vielseitige Art zu verstehen. Was für den Einen mit Leichtigkeit zu bewältigen ist, bedeutet für den Anderen vielleicht schon enorme Anstrengung. Deshalb ist es ratsam, dass Jeder sein Maß findet. Wichtig aber ist, man bewegt sich überhaupt.

Dabei ist Bewegung nicht gleichzusetzen mit körperlicher Anstrengung im Alltag. Mancher wird aus gesundheitlichen Gründen sportliche Aktivitäten nur eingeschränkt ausüben können.

Ich möchte darauf hinweisen, dass ausreichende und sportliche Bewegung zwei vollkommen getrennt zu betrachtende Dinge sind. Wer gern Sport treibt, sollte das auch tun und zwar so, wie es ihm gefällt oder es seiner Gesundheit zugutekommt.

Was unter „Ausreichender Bewegung“ zu verstehen ist, kann man bereits durch einfache, aber gezielte Übungen erreichen; den sogenannten „Fünf Tibetern“.

Erste Übung

Erste Übung:
Mit ausgestreckten Armen und gerader Körperhaltung im Uhrzeigersinn drehen.

Längst ist klar, dass die fernöstliche Heilkunde so manches Mittelchen kennt, dass Fachleute der westlichen Medizin immer wieder ins Staunen versetzt. Die jahrtausendealte Akkupunktur zum Beispiel, ist heute in Europa ein beliebtes und vor allem bewährtes Heilverfahren. Andere schwören auf Qi Gong oder Klangschalen-Massage. Ayurveda-Behandlungen nehmen immer mehr zu. Im Wellness-Zeitalter sind die Menschen bestrebt, ihre Gesundheit zu verbessern bzw. zu erhalten. Dass dies nicht nur mit Pillen und Tropfen erfolgen kann, ist bekannt. Es liegt auch in der Verantwortung jedes Einzelnen und mit dem nötigen Wissen, können wir selbst viel dazu beitragen.

Gesundheit setzt sich aus verschiedenen Aspekten zusammen und jedem Einzelnen sollte man sich mit der gebotenen Aufmerksamkeit widmen, will man gute Resultate erzielen. Trotz Alltagsstress ist die „Ausreichende  Bewegung“ genau der Punkt, der oft zu kurz kommt oder dem zu wenig Beachtung geschenkt wird.

So auch bei mir selbst. Jahrelang quälte mich das schlechte Gewissen, weil ich es wieder nicht ins Fitnessstudio geschafft habe oder ich doch seltener aufs Fahrrad stieg, als mit mir vereinbart. Doch irgendwann fiel mir das Buch „Die Fünf Tibeter“ von Peter Kelder in die Hände. Was sich anfangs wie ein Abenteuerroman las, entwickelte sich bald zu einem Wegweiser zur Erhaltung der Gesundheit. Ich las von uralten Übungen, die tibetische Mönche praktizieren. Demnach soll durch das Üben der fünf Riten die Zirkulation unserer lebenswichtigen Energie im ganzen Körper angeregt werden. Begeistert probierte ich sie aus.

Aus der Rückenlage Kopf und gestreckte Beine senkrecht nach oben heben.

Inzwischen sind „die Fünf Tibeter“ zu einem alltäglich

en Ritual am Morgen geworden. Mit jedem Tag fühlte ich mich beweglicher. Die Knieschmerzen beim Treppensteigen ließen merklich nach. Von den Ansätzen der Arthritis im Ellbogengelenk ist längst nichts mehr zu spüren. Insgesamt ist meine Vitalität gestiegen. Anzeichen altersbedingter Probleme gehören der Vergangenheit an. Eine Bestätigung ist für mich immer wieder, dass man mich mit meinen 60 Jahren viel jünger einschätzt, als ich es tatsächlich bin.

Allerdings erfordert es auch ein gewisses Maß an Disziplin, die Übungen täglich durchzuführen. Sie dauern nur 10-15 Minuten und können ohne großen Aufwand zu jeder Tageszeit und (fast) überall praktiziert werden. Vorteilhaft ist es jedoch, sich im Vorfeld mit der Thematik zu beschäftigen, um sich ein gewisses Hintergrundwissen anzueignen.

In meiner „Vitalschule“ vermittle ich Grundkenntnisse zur entsprechenden Ernährung. Für das Erlernen der praktischen Übungen empfehle ich Ihnen das Buch von Peter Kelder „Die Fünf Tibeter“ oder Sie wenden sich an einen lizensierten Trainer in Ihrer Region,den Sie über Dachverband unter www.fuenf-tibeter.org erfragen können. Weiterlesen

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Siegrun Hantsch

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